Wie alles begann – und warum wir weitermachen

2013 war nicht das Jahr, in dem wir ein Unternehmen gründen wollten. Es war das Jahr, in dem wir merkten, dass es keine Alternative gab.

Der Anfang

Sabine hatte bereits zehn Jahre Erfahrung in der Tierpflege. Sie arbeitete in einer großen Klinik, sah täglich Dutzende Tiere, hatte ein gutes Gehalt. Aber irgendetwas stimmte nicht. Die Tiere waren gestresst. Die Besitzer unzufrieden. Und die Gründe waren immer dieselben: zu wenig Zeit, zu viel Rotation, zu wenig Kontinuität.

Die Idee war einfach: Was, wenn wir es anders machen? Weniger Tiere, mehr Zeit, feste Betreuungspersonen. Keine Kette, kein Franchise, keine Investoren im Hintergrund. Nur Menschen, die wirklich verstehen, was Tiere brauchen.

Unser Team bei der Arbeit

Was uns antreibt

Jedes Tier hat eine Geschichte. Manche kommen zu uns, weil ihre Besitzer arbeiten müssen. Andere, weil sie Angst vor Tierärzten haben. Wieder andere, weil sie im Alter besondere Pflege brauchen. Keine dieser Geschichten ist trivial.

Was uns antreibt, ist nicht der wirtschaftliche Erfolg – obwohl wir natürlich davon leben müssen. Es ist das Gefühl, wenn ein Tier, das beim ersten Termin zitterte, beim dritten Mal entspannt auf uns zugeht. Wenn eine Besitzerin anruft und sagt: "Ich wusste nicht mehr weiter, aber jetzt geht es wieder."

"Ich habe Sabine gefragt, ob sie meinem Hund helfen kann, der seit einem Unfall extrem ängstlich war. Sie hat nicht gesagt: 'Kein Problem.' Sie hat gesagt: 'Ich versuche es, aber ich kann nichts versprechen.' Diese Ehrlichkeit hat mich überzeugt."

— Thomas K., München

Unser Team

Wir sind vier Personen. Sabine leitet die Pflege und Beratung. Marc kümmert sich um Verhaltensanalyse und Training. Julia übernimmt die medizinische Betreuung in Abstimmung mit Tierärzten. Und Tobias koordiniert alles im Hintergrund – Termine, Kommunikation, Organisation.

Jeder von uns hat eine andere Spezialisierung, aber alle haben wir eines gemeinsam: Wir arbeiten nur mit Tieren, wenn wir es aus Überzeugung tun. Kein Akkord, keine Kompromisse.

Unsere Prinzipien

  • Wir nehmen nur so viele Tiere auf, wie wir mit voller Aufmerksamkeit betreuen können
  • Wir sagen ab, wenn ein Tier nicht zu uns passt – statt es durchzuziehen und zu scheitern
  • Wir kommunizieren ehrlich, auch wenn das bedeutet, dass wir einen Auftrag verlieren
  • Wir bilden uns kontinuierlich weiter – Tierpflege verändert sich, und wir verändern uns mit

Was Sie von uns erwarten können

Keine leeren Versprechungen. Wenn wir sagen, dass wir uns innerhalb von 24 Stunden melden, tun wir das. Wenn wir einen Termin vereinbaren, sind wir pünktlich. Wenn wir etwas nicht wissen, geben wir es zu und suchen nach einer Lösung.

Sie bekommen bei uns keine anonyme Betreuung. Die Person, die Ihr erstes Gespräch führt, ist auch die Person, die mit Ihrem Tier arbeitet. Sie können jederzeit nachfragen, Bedenken äußern oder Feedback geben.

Warum wir nicht wachsen wollen

Viele fragen uns: Warum nicht expandieren? Warum nicht mehr Personal einstellen, mehr Tiere aufnehmen, mehr Standorte eröffnen?

Die Antwort ist einfach: Weil Qualität nicht skaliert. Sobald wir mehr Tiere aufnehmen, als wir persönlich betreuen können, verlieren wir das, was uns ausmacht. Dann werden wir wie alle anderen – und genau das wollen wir nicht.

Wir bleiben klein, weil wir gut bleiben wollen.

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